© DIE LÜTTERATEN e.V. 2018 Zum Impressum Zur Datenschutzerklärung
Copyright by Die Lütteraten

Wichtige Links:

Unsere Sponsoren:

Liebe Mitglieder, liebe Mitarbeiter*innen, liebe Förderer! Hohes Lob kommt aus Berlin: Die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Frau Anja Karliczek MdB, schreibt: „Der Verein 'Lütteraten' verbindet, was mir persönlich wichtig ist: Freude am Lesen, ehrenamtliches Engagement und kulturelle Bildung. Mit ihrem Engagement halten die Vereinsmitglieder das Gemeinwesen in ihrem Stadtteil lebendig. Sie schaffen Orte der Verständigung und stärken damit den Zusammenhalt. Das finde ich vorbildlich und unterstütze ich gerne."  Wie wir LÜTTERATEN zu diesem Lob gekommen sind? Unser Landtagsabgeordneter, Herr Jens Peter Nette-koven, Mitbürger in Lüttringhausen, bittet seit vielen Jahren Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Politik, aus der Welt der Medien, aus Kunst und Kultur um Buchspenden für unsere Stadtteilbibliothek und die LÜTTERATEN. Mit dieser Initiative hat Herr Nettekoven weit über 500 Buchspenden gesammelt: handsignierte Exemplare mit z.T. sehr persönlich formulierten Widmungen. Vielen Dank dafür, Herr Nettekoven!  Verbunden mit dem Lob der Bildungsministerin ist eine Buchspende: „Factfulness" von Hans Rosling. Zu diesem Sachbuch schreibt Frau Karliczek: „Der Autor stellt auf eingängige Weise die Bedeutung von Fakten heraus... Vor allem aber weckt das Buch Wissbegierde: Denn es macht neugierig, noch mehr zu erfahren und motiviert, sich selber weitere Informationen anzueignen." Damit wird aufgelistet, was uns LÜTTERATEN wichtig ist: Neben unserem Willen, die Bibliothek in Lüttringhausen zu erhalten, sind wir bestrebt, Leser mit Literatur und weiteren Medien zu 'versorgen' und besonders Kinder und Jugendliche zum Lesen zu (ver)führen.  Um das zu erreichen, waren wir auch wieder im Jahre 2019 sehr aktiv: •	Bücherverkauf auf 'Klausens grüne Wiese', auf dem Herbst- und Bauernmarkt, auf dem Weihnachtsmarkt, um Gelder für die Neuanschaffung von Büchern und anderen Medien zu erhalten, •	Des Weiteren ein attraktives Sommerferienprogramm 2019, •	Vorleseaktionen in der Bibliothek, in Grundschulen, im Haus Clarenbach,  •	die Interkulturelle Lesereihe, •	Pressearbeit, z.B. Stellungnahmen für einen neuen Büchereistandort in der alten  Feuerwache ... •	Und besonders wichtig und wertvoll: die ehrenamtliche Mitarbeit als Bibliothekshelferinnen und -helfer, zu der sich die LÜTTERATEN und weitere Ehrenamtler verpflichtet haben.  Allen, die dabei mitgeholfen haben: ein herzliches Dankeschön! Und ebenso ein herzliches Dankeschön an unsere Sponsoren, ohne deren finanzielle Unterstützung wir unsere Verpflichtung gegenüber der Stadt Remscheid (Neuanschaffung von Medien in Höhe von mehr als 6.000 € jährlich) nicht erfüllen könnten. In den letzten Monaten ist häufig in der Presse von einem neuen Standort für unsere Bibliothek zu lesen gewesen. Das ist natürlich erst einmal eine Entscheidung der Verwaltung der Stadt Remscheid. Uns LÜTTERATEN ist zudem wichtig, dass unsere Stadtteilbibliothek ein attraktiver Ort wird, den man gerne aufsucht und in dem man sich gerne aufhält, weil er interessant und wichtig ist. Der neue Standort kann dieses bieten!  Und zuletzt: Zum 1.02.2020 laden wir unsere Ehrenamtler zum jährlichen Ehrenamtlerdank ein. Bitte werben Sie in Ihrem Familien-, Verwandten- und Freundeskreis für die LÜTTERATEN. Wir benötigen auch weiterhin Ehrenamtler und Mitglieder Vorstand und Beirat der LÜTTERATEN wünschen Ihnen und Ihren Familien ein harmonisches, erfülltes Weihnachtsfest und alles Gute für ein glückliches und erfolgreiches Jahr 2020.  Mit großem Dank für Ihre Unterstützung und Ihr Engagement     Ulrich Hochfeld								Martin Kalhöfer 1. Vorsitzender der LÜTTERATEN						2. Vorsitzender der LÜTTERATEN Mitgliederbrief 2019 der LÜTTERATEN
Interkulturelle Lesereihe mit Ijoma Mangold Ijoma Mangold In seiner Autobiografie „Das deutsche Krokodil“ setzt sich der Autor Ijoma Mangold mit seinem Anderssein vor dem Hintergrund seiner Hautfarbe auseinander. Seine Muttter stammt aus Schlesien, sein Vater aus Nigeria. Hintersinnig, lebendig, witzig und feinfühlig schildert er in Erzählform sein behütetes Aufwachsen in Heidelberg mit der alleinerziehenden Mutter, seine Schulzeit und das Heranwachsen in der bundesrepublikanischen Wirklichkeit.  Der Erstkontakt nach 22 Jahren mit seinem Vater, sein Besuch der Familie in Nigeria und die Erwartungen einer Übersiedlung in dieses Land führen zu dem Ergebnis, dass vor seinem bildungsbürgerlichen Hintergrund die Voraussetzungen zum kommunikativen Austausch fehlen und er als „Afrikadeutscher“, als „Mischlingskind“ – zu Hause in der Welt eines Thomas Mann und Richard Wagner – den Lebensmittelpunkt außerhalb des afrikanischen Kontinents sieht. In seinem Roman arbeitet er ausführlich den Charakter seiner Mutter heraus – eine spürbare Bewunderung und eine Hommage an alle Mütter in ähnlichen Lebenssituationen.   Das Krokodil: Die Kindheitserinnerung an ein kraftvolles technisches Spielzeugprodukt und das schwarze Holz- modell auf der Fensterbank als kraftvolles biologisches Wesen wirkt wie eine Klammer und weist nach Ansicht des Autors auf nicht vorhandene Gemeinsamkeiten hin – einem abwesenden Vater „vor Ort“ und einem in Afrika. Für ihn bedarf es aber keines dauernd präsenten Hinweises auf eine Verbindung nach Afrika.  Niemals habe er sich aufgrund seiner fremdländischen Aura als „Ausländer“ gefühlt. Er wehrt sich dagegen, allein wegen der Hautfarbe und Herkunft eine „Identiät“ zugeteilt zu bekommen.   „Wenn sie wissen, dass sie optisch aus dem Rahmen fallen, haben sie eine Möglichkeit, diesen Eindruck zu zerstreuen, nämlich durch Sprache“ – Sprache als Zugangsberechtigung zur deutschen Gesellschaft.   Der Literaturkritiker studierte Literatur in München und Philosophie in Bologna und arbeitete bei verschiedenen deutschen Tageszeitungen, ist kulturpolitischer Korrespondent der ZEIT und langjähriges Kritiker-Mitglied der Literatursendung „lesenswert“ des SWR-Fernsehens sowie Herausgeber diverser Textsammlungen und lebt in Berlin. (W. Luge) Die Schullesung findet am 19.3.2020 vormittags im Gertrud-Bäumer-Gymnasium in Remscheid vor Schülern*innen der Oberstufe statt. Beide Lesungen fallen in den Zeitraum der Internationalen Wochen gegen Rassismus, die im Zeitraum vom 16.3.2020 bis 29.3.2020 stattfinden

Wunschmaschinen in der

Lüttringhauser Stadtteilbibliothek

Wieder einmal sorgte das Sams an unserer Schule für gute Unterhaltung - diesmal in der Klasse 2a. Mit dem Sams haben wir die Wochentage und die Kalenderarbeit eingeübt und natürlich haben wir uns ganz herrlich über die Abenteuer des lustigen Sams amüsiert. Im Kunstunterricht haben wir dann in kleinen Gruppen selbst Wunschmaschinen hergestellt. Die sind und so gut gelungen, dass wir sie ab sofort in der Stadtteilbibliothek ausstellen - zusammen mit unseren tollen Sams-Bildern und einer kleinen Foto- Dokumentation. Schaut doch mal rein! Eure Klasse 2a